Wer wichtige Dokumente, Wertpapiere, persönliche Gegenstände in ein Bankschließfach übergibt, der tut dieses im Vertrauen darauf, dass das persönliche Eigentum den höchstmöglichen Schutz, besonderer Bewachung und nahezu unüberwindbaren Mechanismen hinterlegt.

Was passiert aber, nachdem in einem Bankgebäude „die Lichter ausgehen“? Was passiert, wenn der letzte Mitarbeiter das Gebäude verlässt?

Erst einmal wird alles verschlossen, gesichert und eine Alarmanlage scharf geschaltet. In wenigen Fällen kommt es heute noch vor, dass jede Bank Filiale sich ihren eigenen Sicherheitsmitarbeiter im Foyer leistet, vieles wird digital überwacht. Neben zunehmenden Schließungen von Filialen wird ebenso der Bankverkehr in einem höheren Maße ins Internet verlegt. Was passiert aber mit den Gegenständen , welche man nicht durch eine Firewall schützen kann?

Hierzu findet oft eine Kontrolle durch Streifendienste statt, diese sind aber leider auch in einem sehr seltenem Fall spät am Objekt…sodass wichtige Daten, unersetzbare Erinnerungen oder das Sparbuch bereits durch die teils brachiale Gewalt der Einbrecher entwendet wurden. Kriminelle werden auch immer besser darin, Alarmmechanismen zu sabotieren und eine Verfolgung so zu verzögern.

Eine dauerhafte Überwachung durch geschulte Sicherheitsmitarbeiter vor Ort ist somit ein wichtiger Punkt, den es bei der Einlagerung von Werten zu beachten gilt: Schließlich übergeben Sie hier persönliche Werte in Hände, denen Sie vertrauen müssen.

Die Buchung eines Schließfaches bei einer Firma, welche Fachpersonal und um die Uhr einsetzt hat aber auch weitere Vorteile: Neben einem Ansprechpartner für die Sicherheit ihres Materials können Sie nun aber auch organisatorische Anfragen viel einfacher erledigen:

Ankündigungen zu Besuchen oder Einlagerungen lassen sich mit einem Service Team weitaus schneller und effizienter durchführen als in großen Filialen, wo mehrere Aufgaben von einem Mitarbeiter übernommen werden müssen. Ebenso fällt in diesem Fall auch ein Risiko weg, denn Sie haben mit persönlichen Ansprechpartnern auch weitaus weniger Risiken im Gebäude: Der Kontakt kann schnell und diskret erfolgen, ein separater Eingang und direktes Beladen eines Werttransporters runden die Sicherung ab. Hier wird auch das Risiko des „vergessenen Abschließens“ fast vollständig ausgeschlossen, da eine Besetzung in der Regel 24-stündig erfolgt.

Der Zugriff kann somit auch persönlicher gestaltet werden, man kann auch Vertrauenspersonen bestimmen und diese direkt mit einer Person kommunizieren lassen: Ein elektronischer Zugang alleine kann dieses in der Regel nicht kurzfristig leisten.

Der Faktor Mensch spielt also auf Service und Sicherungsebene eine sehr große Rolle, denn wiederholt kommen die Einbrecher im wahrsten Sinne des Wortes, wenn „Feierabend“ ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.